Elliptorhina javanica – Cucaracha Silbadora de Madagascar
Elliptorhina javanica – Cucaracha Silbadora de Madagascar

Elliptorhina javanica – Cucaracha Silbadora de Madagascar

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Gruppe

 

Elliptorhina javanica

Biologie

Elliptorhina javanica ist eine riesige Schabenart aus Madagaskar, die zur Gruppe der sogenannten „Fauchschaben“ gehört. Sie bewohnt hauptsächlich Regenwälder und feuchte Waldgebiete, wo sie auf dem Waldboden, in verrottenden Baumstämmen und in Ansammlungen pflanzlichen Materials lebt.

Es handelt sich um eine saprophage und opportunistische Art, die sich hauptsächlich von reifen Früchten, Pflanzenresten, herabgefallenen Blüten und zersetzender organischer Substanz ernährt. In Gefangenschaft akzeptiert sie eine enorme Vielfalt an Nahrung und zeigt ein sehr aktives Fressverhalten.

Eines ihrer charakteristischsten Merkmale ist die Fähigkeit, durch das forcierte Ausstoßen von Luft durch die abdominalen Spirakeln Laute zu erzeugen. Dieses „Fauchen“ erfüllt defensive, territoriale und reproduktive Funktionen und tritt besonders häufig bei Interaktionen zwischen Männchen oder in Stresssituationen auf.

Im Gegensatz zu vielen anderen Schabenarten besitzt Elliptorhina javanica weder bei Männchen noch bei Weibchen funktionsfähige Flügel, was ihr ein robustes und kompaktes Erscheinungsbild verleiht.

Die Art ist überwiegend nachtaktiv, kann jedoch in Gefangenschaft auch tagsüber aktiv sein, insbesondere in Anwesenheit von Nahrung.

Es handelt sich um eine ovovivipare Art: Die Weibchen inkubieren die Oothek im Körper und bringen vollständig entwickelte Nymphen direkt zur Welt. Die Jungtiere bleiben in den ersten Tagen zusammen und zeigen unter guten Bedingungen ein relativ schnelles Wachstum.

Ihr Verhalten ist ruhig und wenig aggressiv, weshalb sie sowohl in der Terraristik als auch in Bildungsprojekten zu den beliebtesten Schabenarten zählt.

Größe und Morphologie

Elliptorhina javanica besitzt einen breiten, robusten und stark sklerotisierten Körper.

Die Grundfärbung variiert zwischen schwarzen, dunkelbraunen und rötlichen Tönen. Es existieren selektierte Zuchtlinien mit besonders kontrastreichen Mustern. Einige Varietäten zeigen auffällige orangefarbene Ränder oder helle Bänder.

Die Männchen besitzen auffällige Kopfhörner auf dem Pronotum, die bei Territorialkämpfen eingesetzt werden. Außerdem haben sie meist einen etwas schlankeren Körperbau und ein aktiveres Verhalten als die Weibchen.

Die Weibchen sind breiter und schwerer und besitzen eine kompaktere Morphologie.

Die Nymphen zeigen nach der Häutung hellere Farbtöne und dunkeln mit der Aushärtung des Exoskeletts allmählich nach.

Ungefähre Maße:

  • Frisch geschlüpfte Nymphen: 5 – 8 mm
  • Adulte Tiere: 5 – 7 cm

Haltung in Gefangenschaft

Elliptorhina javanica ist eine äußerst robuste und leicht zu haltende Art und eignet sich sowohl für Anfänger als auch für die Zierhaltung oder Futterproduktion.

Empfohlene Parameter

  • Temperatur: 24 – 30 °C
  • Luftfeuchtigkeit: 60 – 80 %
  • Belüftung: mittel bis hoch.
  • Terrarium: geräumig, mit vertikalen Verstecken und reichlich nutzbarer Oberfläche.

Die Art toleriert kleinere Umweltschwankungen, obwohl übermäßige stehende Feuchtigkeit die Entwicklung von Pilzen oder Milben begünstigen kann.

Einrichtung und Substrat

Empfohlen werden:

  • Kokosfaser
  • Laubstreu
  • Rindenstücke
  • Verrottendes Holz
  • Eierkartons oder vertikale Verstecke

Sie bevorzugen strukturierte Terrarien mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten und guter Belüftung.

Obwohl sie auf vollständig sauberem Glas nicht besonders gut klettern, können sie raue Oberflächen und Silikon problemlos erklimmen. Daher wird die Verwendung von Ausbruchssicherungen empfohlen.

Ernährung

Die Ernährung sollte abwechslungsreich und reich an pflanzlicher Kost sein.

Problemlos akzeptiert werden:

  • Früchte
  • Gemüse
  • Insektenfutter
  • Laubstreu
  • Pollen
  • Fisch- oder Katzenfutter als gelegentliche Proteinergänzung

Frische Futterreste sollten entfernt werden, bevor sie fermentieren oder schimmeln.

Ein ständiger Zugang zu Wasser in Form von Gel, hydratisierten Kristallen oder frischem Futter wird dringend empfohlen.

Verhalten und Fortpflanzung

Es handelt sich um eine gesellige Art mit hoher Toleranz gegenüber Gruppenhaltung.

Die Männchen können kleine Territorialkämpfe mit ihren Kopfhörnern austragen, die jedoch nur selten zu tatsächlichen Verletzungen führen.

Die Weibchen produzieren relativ große Würfe, und das Populationswachstum kann bei hohen Temperaturen und reichlichem Nahrungsangebot sehr schnell erfolgen.

Während der Häutung besitzen die Nymphen für einige Stunden ein vollständig weißes und weiches Exoskelett, das anschließend allmählich aushärtet.

Handhabung

Es handelt sich um eine völlig harmlose und leicht zu handhabende Art.

Sie beißt nicht, besitzt keinen Stachel und zeigt nur selten andere Verteidigungsverhalten als das charakteristische Fauchen.

Dennoch empfiehlt es sich, die Tiere vorsichtig zu handhaben, um Schäden an Beinen oder Antennen zu vermeiden, insbesondere während der Häutung oder bei frisch ausgehärteten Exemplaren.

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